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Band 20

Doyon, Maxime
Der transzendentale Anspruch der Dekonstruktion
Zur Erneuerung des Begriffs "transzendental" bei Derrida

2010. 267 Seiten - 170 x 240 mm. Kartoniert
ISBN 978-3-89913-792-7

 

35,00 EUR

Produkt-ID: 978-3-89913-792-7  

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Um den phänomenologischen Anspruch der Dekonstruktion ans Licht zu bringen, hat sich der Autor der vorliegenden Studie vorgenommen, die Bedeutungsverschiebung des Begriffs ,transzendental' in Jacques Derridas Werk zu verfolgen. Die Untersuchung legt nahe, dass die Dekonstruktion des Begriffs ‚transzendental' nicht auf eine bloße Zurückweisung des Erbes der Transzendentalphilosophie hinausläuft. Die durch Derridas ganzes Werk hindurch stets geübte Kritik dieser umfangreichen Tradition - in all ihren Formen: mittelalterliche Onto-Theo-Logie, Kritizismus oder Phänomenologie - geht seit den allerersten Werken Derridas mit einer immer wieder betonten Notwendigkeit einher, transzendentale Fragen zu stellen, um überhaupt philosophieren zu können. Zwar gilt es, den Wert ‚transzendental' zu dekonstruieren und die Geschichtlichkeit der transzendentalen Fragestellung kritisch zu untersuchen; es darf aber nicht vergessen werden, dass die Dekonstruktion ebenfalls nach den transzendentalen Bedingungen der Möglichkeit aller Art Phänomenen fragt. In diesem Zusammenhang bestand die Herausforderung dieser Studie darin, der doppeldeutigen Bewegung von Kritik und Aneignung der transzendentalphilosophischen Tradition am Leitfaden der in Derridas Werk erfahrenen Bedeutungsveränderung des Begriffs ‚transzendental' in ‚ultra' und ‚quasi transzendental' der sorgfältigsten Analyse zu unterwerfen.