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Band 36

Kiyanrad, Sarah
Gesundheit und Glück für seinen Besitzer
Schrifttragende Amulette im islamzeitlichen Iran (bis 1258)

2017. 404 S. 18 Farbabb. – 155 × 230 mm. Kartoniert.
ISBN 978-3-95650-253-8

 

58,00 EUR

Produkt-ID: 978-3-95650-253-8  

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Als Helfer gegen Leid und Schutz vor den Unwägbarkeiten des Lebens können Amulette im kulturellen und religiösen Gefüge eines sozialen Systems eine wichtige Funktion einnehmen. Sei es, dass sie als Form medizinischer Behandlung betrachtet werden, als Medium für göttliche Hilfe, oder den eigenen Neid kanalisieren. Auch vermögen Amulette soziale Spannungen zu schüren/ zu beruhigen – und über sie zu informieren.
Die Arbeit widmet sich – vom 7. Jhd. bis zum Mongolensturm – dem Phänomen schrifttragender Amulette in Iran. Dabei wird zunächst geklärt, wie Amulette in den Primärquellen unterschiedlicher Genres benannt und definiert wurden – und inwieweit sich der Gebrauch von Amuletten mit dem Islam in Einklang bringen ließ.
Den Hinweisen in den persischen Quellen, die unter anderem auf Terminologie, Zweck, Gestalt, Material und Herstellungspraktiken befragt werden, stehen gleichberechtigt materiale Zeugnisse gegenüber. Die Untersuchung berücksichtigt 155 schrifttragende Amulette und Amuletthüllen aus Iran, von denen einige erstmals publiziert werden.
Auf Grundlage von Texten und Artefakten wird eine Kategorisierung von Amuletttexten, -formen und -dekor vorgeschlagen. Nicht unberücksichtigt bleibt weiterhin das Netzwerk aus Akteuren und Praktiken, in das Amulette eingespannt waren – und die Frage nach der Situierung von Amuletten in der iranischislamischen Schriftkultur.

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