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Band 26

Franke, Cornelia
Frauensport im Islam

2016. 153 Seiten – 170 x 240 mm. Kartoniert
ISBN 978-3-95650-230-9

 

35,00 EUR

Produkt-ID: 978-3-95650-230-9  

incl. 7% USt.

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Die islamische Religion sowie deren Kultur sind in der westlichen Welt vielen unbekannt oder mit Vorurteilen belastet. Auch die Position des Islam zum Sport erscheint unklar.
Wie steht diese Religion und somit ein großer Teil der Weltbevölkerung dem Sport allgemein vor allem aber dem Frauensport gegenüber?
Obwohl der Sport hierzulande als Mittel zur Integration gelobt wird, nehmen nur wenige Musliminnen an den Angeboten teil. Schließen Glaubens- und Kleidungsvorschriften des Islam, die Kleidungsvorschriften der Sportverbände oder ganz andere Gründe besonders muslimische Frauen von der Teilhabe am Sportgeschehen aus?
Das bewegungsintensive Zeitalter, in welchem der Islam entstand, war durch dessen politisch-historische Situation geprägt. Der physische Zustand des Menschen war und ist heute noch von Bedeutung. Deshalb widmet sich der Koran in besonderem Maße der Pflege des Körpers und zeigt sich dabei keineswegs körperfeindlich.
Körperliche Bewegungen stehen häufig für eine Kommunikation mit Allah und dienten damals außerdem der Vorbereitung auf Kriege. Verschiedene islamische Praktiken haben bereits sportlichen Gehalt und auch der Prophet Mohammed empfiehlt unterschiedliche Sportarten.
Dieses Buch zeigt und diskutiert, vor dem Hintergrund der Traditionen und Werte des Islams, die noch immer vorhandenen Barrieren, den Wandel und mögliche Lösungsvorschläge, denen muslimische Frauen im Sport begegnen. Zentral ist dabei auch die Meinung der Musliminnen selbst.
Es hilft damit in der gegenwärtigen Debatte um die Körperkultur des Islam den gegenseitigen Respekt zu fördern und fordert sowohl Musliminnen und Muslime als auch Christinnen und Christen sowie Andersgläubige dazu auf, eigene Vorurteile zu hinterfragen.

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