Startseite | News und Informationen | Reihen und Herausgeber | Neuerscheinungen | Autorenbereich | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum   
Philosophie Politikwissenschaft Geschichte Recht Religionswissenschaft Pädagogik/Soziologie Orientalistik Literaturwissenschaft Kunst/Altertumswissenschaft Informationswissenschaft Varia Ebooks
Monografien Bibliotheca Academica Franconia Judaica Geschichte und Kultur in Mittelfranken Helden – Heroisierungen – Heroismen Religion und Politik Schriften des Johanna-Stahl-Zentrums Stadt und Region in der Vormoderne

Band 9

Balbach, Anna-Maria
Sprache und Konfession
Frühneuzeitliche Inschriften zum Totengedächtnis in Bayerisch-Schwaben

2014. 307 Seiten – 170 x 240 mm. Festeinband
ISBN 978-3-95650-032-9

Keywords: Inschriften | Totengedächtnis | Bayerisch-Schwaben | Frühe Neuzeit

 

49,00 EUR

Produkt-ID: 978-3-95650-032-9  

incl. 7% USt.

Lieferbar in 3-5 Werktagen  
 
Anzahl:   St


Die vorliegende, leicht überarbeitete Arbeit, die im Januar 2013 an der Philosophischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster als Dissertation eingereicht wurde, geht der Frage nach, ob sich die Prozesse der Konfessionalisierung auch auf den schriftlichen Sprachgebrauch der Frühen Neuzeit ausgewirkt haben. Untersuchungsobjekt ist dabei ein Korpus von deutschen Inschriften des Totengedächtnisses aus Bayerisch-Schwaben (das aufgrund seines Umfangs nicht Teil dieser Publikation sein kann) - eine Textsorte, die bislang sprachhistorisch noch kaum zur Kenntnis genommen worden ist und die durch ihren engen Bezug zum religiösen Bereich besonders geeignet für die Fragestellung erschien. Ohne Ergebnisse vorwegnehmen zu wollen, kann gesagt werden, dass die Sprache als ureigenes Ausdrucksmittel des Menschen in den Jahrhunderten von Reformation und Gegenreformation und auch darüber hinaus nicht unberührt von konfessionellen Einflüssen blieb. Die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Konfession zog auch die Präferenz bestimmter sprachlicher Formen und Varietäten nach sich. Diese Erkenntnisse konnten nicht nur in den hier untersuchten Inschriften gewonnen werden, sondern zeigten sich auch im Gesamtprojekt "Zwischen Religion und Politik: Konfessionalisierung der Sprache in der Frühen Neuzeit?", das vom Exzellenzcluster "Religion und Politik in den Kulturen der Vormoderne und der Moderne" der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster gefördert wurde und in dessen Rahmen diese Dissertationsarbeit entstanden ist.

Buchinformation [48 KB]

Ausgezeichnet mit dem Peter von Polenz-Preis.